Nur ein Job - Kurzgeschichten aus dem Rettungsdienst
Angenehmer, chilliger und spaßiger Job? Leistungsgerechte Bezahlung? 38,5-Stunden-Woche? Fehlanzeige. Dieses Buch zeigt eines der wahren Gesichter des Rettungsdienstes und macht Schluss mit falschen Vorstellungen und wie sie in den Köpfen der Bevölkerung herumgeistern. Begeben Sie sich in einem Rettungswagen auf die Reise zu Einsätzen, die das Leben schreibt. Zwanzig authentische Kurzgeschichten vermitteln den Dienst am Menschen aus Sicht eines Rettungsassistenten. Irgendwo in Deutschland.
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Bitte rette mich ein bisschen
Gunnar ist Ende zwanzig und arbeitet als Rettungssanitäter. Er teilt sich eine Wohnung mit Sandra, die zwar ihre Macken hat, aber bezaubernd aussieht und ihn schon ewig kennt. Seine Kollegen, die ihn oft höllisch nerven, sind zugleich seine besten Kumpels. Alles ganz entspannt - bis er eines Tages zu einem Einsatz gerufen wird, bei dem die Patientin stirbt und er sich dabei in ihre Tochter verliebt. Wie soll er bei der Gelegenheit nach ihrer Nummer fragen? Während er sich überlegt, wie er sie nun kennen lernen kann, taucht seine Ex-Freundin wieder auf, und plötzlich fragt sich auch noch seine Mitbewohnerin, wie sie eigentlich zueinander stehen und ob sie vielleicht mehr als Freunde sind. Jörg Thadeusz erzählt mit ungeheurer Komik von der Spannung zwischen rauer Männerwelt und großen Gefühlen. "Rette mich ein bisschen" ist eine anrührende Liebesgeschichte, bei der einem schwindlig wird vor Lachen.
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Bereitschaftsalarm
In seinem Tatsachenbericht Bereitschaftsalarm nimmt Autor und gleichzeitig Protagonist Robert Birch seine Leser mit in den Alltag eines Notarztes. Während seines Urlaubs macht der Internist eine Weiterbildung in der Notfallambulanz. Dort sammelt er reichlich Erfahrung bei lebensbedrohlichen Krisen; erfährt aber auch, dass der Notruf gelegentlich leichtfertig abgesetzt wird. Anfängliche Unsicherheit weicht einer Begeisterung für diese Art des Arztberufes mit all seinen Überraschungen. Und mit ihm freut man sich auf jeden weiteren Einsatz, wenn es aus Birchs Pieper wieder tönt: Bereitschaftsalarm . Diese Einsätze werden in dem Buch sehr eindrücklich und detailliert geschildert und spannend erzählt. Stilistisch trickreich eingesetzte Zeitenwechsel erzeugen das nötige Tempo, das den Leser fesselt. Die praktische Gliederung der Kapitel in die Einsätze beziehungsweise die Zeit dazwischen ermöglicht es, das Buch immer wieder auch für kurze Zeit zur Hand zu nehmen. Ein idealer Reisebegleiter und Pausenfüller. Medizinischer Jargon wird für Laien verständlich erklärt, so dass diese eventuell sogar etwas lernen können ohne sich allerdings belehrt zu fühlen. Auf jeden Fall bietet dieser Bericht sowohl für Medizinisch Interessierte als auch für völlig Unbedarfte eine interessanten Einblick hinter die Kulissen eines Rettungseinsatzes, der einen das nächste Heulen eines Martinshorn sicher mit ganz anderen Augen sehen lässt.
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Im Wettlauf mit der Zeit
Uwe Schulze hat sich entschlossen, neben Familie und Beruf etwas für die Allgemeinheit zu tun und dabei seine Leidenschaft gefunden. Er und seine Kameradinnen und Kameraden stehen ehrenamtlich für Notfälle aller Art bereit. Witzig, flott und informativ berichtet der Autor vom turbulenten Alltag der Rettungstruppe, die selten das Glück hat, ihren Kaffee noch warm trinken zu können. Alle Arten von Notfällen, Sanitätsdienste oder gar Hungerstreiks bedürfen den Einsatz der Sanitäter. Ungeachtet privater Vorhaben ist Uwe Schulze immer in Bereitschaft, was ihm zuweilen Ärger mit der vernachlässigten Familie einbringt. Doch das Gefühl, helfen zu können ist stärker und vermag letztendlich auch seine Frau zu überzeugen. Ein Leben zwischen Blaulicht, Keksen und kaltem Kaffee.
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Notaufnahme
Tatsachenbericht, Selbstversuch und gesellschaftskritischer Report in einem Was diese Menschen leisten, kann nicht hoch genug eingeschätzt werden. Und doch lässt es die Gesellschaft zu, dass sie sich verschleißen, oft unterbezahlt und wenig geachtet werden. Dass da etwas falsch läuft, ist offensichtlich. Die Schnittstelle von Leben und Tod ist Alltag in der Notaufnahme. Verzweiflung und Freude, Angst und Hoffnung liegen oft nur eine Zimmertür auseinander. Fred Sellin hat Rettungssanitäter, Ärzte und Krankenschwestern der Klinik Nord in Hamburg über Monate begleitet. Er war dabei, wenn sie mit Erfolg um Unfallopfer kämpften, wenn sie sich dem Tod geschlagen geben mussten. Er hat in erschöpfte Gesichter gesehen, intensive Interviews geführt und zu begreifen versucht, wie man mit den Bildern und der schier übermenschlichen Verantwortung lebt. All das verdichtet zu sieben Tagen Emotionen und Schicksal. Sellins Momentaufnahme geht unter die Haut, auch weil jeder von uns jederzeit eine „Notaufnahme“ werden kann. Das Buch zeichnet ein ebenso einfühlsames wie authentisches Bild aus der Perspektive der Betroffenen (Pfleger, Ärzte, Patienten, Angehörige).
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Schauen Sie sich mal diese Sauerei an
Zusammen mit seinen Kollegen erfährt der Autor in 20 wahren Geschichten am eigenen Leib, wozu der Mensch fähig ist, was alles überlebt, woran letztendlich gestorben wird und wie das bittere Ende tatsächlich ausschaut. Niemand wird geschont, weder Retter noch Patienten noch Angehörige. Jörg Nießen räumt auf mit wirklichkeitsverzerrenden TV-Serien à la Medicopter 117, die manch einen Mitmenschen dazu verleiten, schnell mal die Notrufnummer 112 zu wählen, wenn irgendwo der Schuh drückt. Im Alltag des Notfallretters konkurrieren bizarre Lappalien und haarsträubende Notfälle miteinander, weswegen der Retter sich vor allem die Fähigkeit bewahren muss, dem Schicksal auch mal ins Gesicht lachen zu können. Die Auslöser für die kleinen und großen Dramen klingen alltäglich: Mal ist frischer Kuhdung verantwortlich, mal eine PIN, Künstlerallüren oder auch Billardkugeln in mehr oder weniger geeigneten Körperöffnungen. Das Leben ist überraschend kreativ und schlägt uns immer wieder gern ein Schnippchen.
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Schwester! - Mein Leben mit der Intensivstation
Hinter den Türen der Intensivstation – eine bitterböse medizinische Satire Überforderte Ärzte, hektisches Pflegepersonal, anstrengende Angehörige-die Arbeit auf einer Intensivstation hat wenig mit der heimeligen Welt von Arztroman und Krankenhausserie zu tun. Katrin Grunwald ist Intensiv Krankenschwester und kämpft zwischen Beatmungsgerät und Defibrillator mit den Ärzten ums Überleben der Patienten. Dabei gerät auch sie manchmal an ihre Grenzen – und sie weiß: Die Realität in deutschen Krankenhäusern ist oft nur mit viel schwarzem Humor zu ertragen.
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